Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 07.05.2026
Direkt zur Widerrufsbelehrung.
Anbieterin
Barbara Nick-Labatzki
Am Winterhügel 1
49477 Ibbenbüren
1. Geltungsbereich
Diese AGB regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Auftragnehmerin, Barbara Nick-Labatzki (Sensitivity Readerin und Schreibpädagogin) und dem*der Auftraggebenden (Kund*in oder Teilnehmende*r) und gelten für den gesamten Geschäftsverkehr auf der Grundlage des Dienstvertragsrechts gemäß §§ 611 ff. BG.
Die AGB gelten für die Dienstleistungen im Bereich Sensitivity Reading, Sensitivity Beratung sowie für die Buchung von der Konzeption und Durchführung oder die Teilnahme an Seminaren, Workshops oder Schreibkursen.
Die Information über die geltenden AGB erfolgt bei der Angebotserstellung. Mit dem Vertragsschluss bestätigen die Kund*innen deren Annahme. Etwaige Abweichungen (z.B. Änderung des Kostenvoranschlags oder des Lieferdatums) müssen vorab schriftlich vereinbart werden.
Bei der Buchung einer Veranstaltung über die Auftragnehmerin werden Teilnehmer:innen über die AGB informiert und bestätigen im Buchungsprozess deren Annahme. Etwaige Abweichungen müssen vorab schriftlich vereinbart werden. Der*die Auftraggebende kann einen erteilten Auftrag vor Fertigstellung der Bearbeitung oder Durchführung der Dienstleistung kündigen. Die Auftragnehmerin ist in diesem Fall berechtigt, die bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachten Teilleistungen in Rechnung zu stellen. Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen zum Widerruf. (s. Punkt 3 oder hier)
Als Schreibpädagogin unterstütze ich beim Schreibprozess. Als Sensitivity Readerin überprüfe ich Texte und Konzepte auf authentische Repräsentation und diskriminierungssensible Sprache. Gegenstand es Vertrages ist das Erbringen dieses Dienstes, nicht das Herbeiführen eines bestimmten Erfolgs. Für unvollständige oder unzutreffende Angaben haftet die Auftragnehmerin nicht.
2. Vertragsschluss
Nach Ihrer Anfrage oder einem persönlichen Gespräch werde ich Ihnen schriftlich ein unverbindliches Angebot zukommen lassen, das die gewünschte Leistung, den Umfang, den Termin der Fertigstellung oder Veranstaltung, die Berechnung des Honorars sowie den Gesamtpreis oder einen Kostenvoranschlag enthält. Dieses Angebot ist in der Regel vier Wochen lang gültig. Die schriftliche Annahme des Angebots gilt als Vertragsschluss. Etwaige Änderungen des Angebots müssen vorab schriftlich vereinbart und eingearbeitet werden.
3. Rücktritt
Es greift das gesetzliche Widerrufsrecht. Die Widerrufsbelehrung sowie das Widerrufsformular erreichen Sie hier.
4. Ausfall & Änderungen
4.1 Von Institutionen und Gruppen gebuchte Schreibworkshops
Bei einer Absage der Veranstaltung durch den*die Auftraggeber*in später als 14 Tage vor dem vereinbarten Termin berechne ich ein Ausfallhonorar von 50% des vereinbarten Honorars. Bei einer Absage kürzer als sieben Tage vor Termin fallen 80% des Honorars an. Im Falle einer Terminverschiebung und der Vereinbarung eines innerhalb von sechs Monaten stattfindenden Ersatztermins wird die Ausfallgebühr mit dem Honorar verrechnet. Bereits entstandene Kosten (z.B. nicht stornierbare Tickets) sind in jedem Fall zu erstatten.
Sollte die Auftragnehmerin die Veranstaltung aufgrund unvorhergesehener Gründe (z.B. Krankheit) absagen müssen, fallen für Sie keine Kosten an. Bei Vereinbarung eines Ersatztermins gelten, bei gleichbleibender Leistungsabsprache, die im ursprünglichen Angebot vereinbarten Konditionen.
4.2 Sensitivity Reading
Hinsichtlich der Frist für die Lieferung des lektorierten Textes sind ausschließlich die beiderseitigen schriftlichen Vereinbarungen maßgebend. Ist das Lieferdatum ein wesentlicher Bestandteil des Auftrages, so hat der*die Auftraggebende dies im Vorhinein ausdrücklich schriftlich bekannt zu geben.
Die Auftragnehmerin ist um strikte Einhaltung festgesetzter Termine bemüht. Ist ein Liefertermin absehbar nicht einzuhalten, verpflichtet sich die Auftragnehmerin, den*die Auftraggebende unverzüglich darüber zu informieren und einen neuen Termin vorzuschlagen. Der*die Auftraggebende hat im Falle einer von der Auftragnehmerin verschuldeten erheblichen Terminüberschreitung das Recht, vom Auftrag zurückzutreten; Vergütungsansprüche seitens der Auftragnehmerin über bereits getätigte Leistungen hinaus erlöschen in diesem Fall.
Höhere Gewalt berechtigt sowohl Auftragnehmerin als auch den*die Auftraggebende, vom Vertrag zurückzutreten. Der*die Auftraggebende hat jedoch der Auftragnehmerin bereits getätigte Leistungen zu vergüten. Als höhere Gewalt gilt der Eintritt unvorhersehbarer Ereignisse, die nachweislich die Möglichkeit der Auftragnehmerin, den Auftrag vereinbarungsgemäß zu erledigen, entscheidend beeinträchtigen.
4.3 Öffentlich zugängliche Schreibworkshops
Die Workshops finden ab einer gewissen Mindestzahl an Teilnehmer*innen statt. Im Falle einer Unterschreitung behalte ich mir vor, den Workshop abzusagen. Workshops können außerdem aus anderen wichtigen und unabänderlichen Gründen - z.B. Erkrankung seitens der Workshop-Leiterin - abgesagt werden. Im Falle einer Absage meinerseits werden die Teilnehmenden umgehend informiert. Sollte ein Kurs aufgrund solcher Umstände nicht stattfinden können, wird ein Ersatztermin angeboten. Kann dieser vom*von der Teilnehmenden nicht wahrgenommen werden, wird die volle Teilnahmegebühr auf dem ursprünglichen Zahlungsweg zurückerstattet.
Als Teilnehmer*in können Sie von Ihrem Widerrufsrecht gebraucht machen. Bei Abmeldung von einem Workshop sieben Tage vor dem Veranstaltungsdatum- oder Beginn berechne ich Ihnen 50% der Teilnahmegebühr. Bei einer Abmeldung unter 24 Stunden vor dem Kurstermin oder bei Nichterscheinen haben Sie keinen Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühr, sofern Sie nicht für eine*n Ersatzteilnehmer*in sorgen.
Bei der Anmeldung zu von mir durchgeführten Veranstaltungen über andere Einrichtungen oder Veranstalter*innen (z.B. Erwachsenenbildungsstätten, VHS o.ä.) gelten deren AGB und Vereinbarungen. Bitte informieren Sie sich in diesem Falle an der entsprechenden Stelle.
5. Preise und Bezahlung
Alle Honorare verstehen sich in Euro und sind durch die Kleinunternehmerregelung § 19 UStG umsatzsteuerbefreit. Die Bezahlung ist per Überweisung auf das auf der Rechnung angegebene Konto zu entrichten. Die Zahlung wird mit Erhalt der Rechnung innerhalb von 14 Tagen fällig. Derzeit ist die Möglichkeit einer Ratenzahlung nur nach individueller Absprache vorgesehen.
6. Mitwirkungspflichten
Für die Buchung eines Sensitivity Readings verpflichtet sich der*die Auftraggebende Umfang, Textgattung und Verwendungszweck sowie den Inhalt, insbesondere sensible Themen mitzuteilen. Für den Fall, dass der überarbeitete Text für einen anderen Zweck verwendet wird, als vereinbart wurde, hat der*die Auftraggebende keinerlei Ansprüche auf Schadensersatz gegen die Auftragnehmerin. Die Auftragnehmerin behält sich das Recht vor, bestimmte Werke aus inhaltlichen Gründen abzulehnen. Hierzu zählen u.a. gewaltverherrlichende, hasserfüllte, pornografische oder andere Inhalte, die gegen geltende Gesetze verstoßen. Zudem Inhalte, die Gewalt, Straftaten oder toxische Einstellungen, Handlungen und Beziehungen romantisieren oder beschönigen. Die Auftragnehmerin hat das Recht vom Auftrag zurückzutreten, wenn diese Inhalte nicht kommuniziert wurden und in einem untragbaren Ausmaß stattfinden. Der*die Auftraggebende hat keinerlei Ansprüche auf Schadensersatz gegen die Auftragnehmerin. Vergütungsansprüche seitens der Auftragnehmerin über bereits getätigte Leistungen hinaus erlöschen in diesem Fall. Sofern der*die Auftraggebende diesen Informations- und Mitwirkungspflichten nicht nachkommt, kann er*sie nach Ausführung des Auftrages nicht geltend machen, dass die Auftragnehmerin den Auftrag nicht den Wünschen entsprechend ausgeführt habe. Die zur Verfügung gestellten Ausgangstexte und Unterlagen müssen vollständig, leserlich und in einer zugänglichen Form vorgelegt werden.
6. Technische Voraussetzungen
Für die Teilnahme an Online-Workshops werden - neben einer ungestörten Arbeitsumgebung - eine stabile Internetverbindung, ein internetfähiges Gerät (z.B. Laptop, Smartphone, Tablet), eine Webcam, sowie - wenn für eine für die Gruppe zumutbare Soundqualität notwendig - Kopfhörer und Mikrofon oder ein Headset vorausgesetzt.
Bei technischen Schwierigkeiten oder Fehlfunktionen auf Seiten des Teilnehmenden oder des Videosoftware-Anbieters kann die Kursgebühr nicht rückerstattet werden.
7. Datenschutz und Vertraulichkeit
Jegliche Daten werden elektronisch unter Beachtung der DSGVO gespeichert. Für weitere Details siehe Datenschutzerklärung. Sowohl Auftragnehmerin als auch Auftraggebende verpflichten sich, alle Daten streng vertraulich zu behandeln, sie nur für den jeweiligen Zweck zu verwenden und nicht an Dritte weiterzugeben. Dies gilt auch über den Zeitraum des Vertrags hinaus. Aufgrund der Kommunikation in elektronischer Form kann eine vollständige Vertraulichkeit nicht garantiert werden. Für Zugriffe Dritter auf übermittelte Daten übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung. Im Rahmen eines Sensitivity Readings ist die Auftragnehmerin ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, eine Sicherungskopie des Textes anzufertigen und diese bis nach Ablauf der Einspruchsfrist aufzubewahren.
8. Urheberrecht
Die zur Verfügung gestellten Workshopunterlagen, sowie die theoretischen Inhalte der Workshops unterliegen dem Urheberrecht und dürfen über die eigene private Nutzung nicht ohne meine schriftliche Zustimmung vervielfältigt, veräußert oder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Die von anderen Teilnehmenden innerhalb des Workshops - ob schriftlich oder mündlich - geteilten Ideen, Formulierungen und Geschichten unterliegen ebenso dem Urheberrecht, welches in diesen Fällen bei der*dem jeweiligen Autor*in liegt, und dürfen in keinerlei Form (außerhalb der ausdrücklich artikulierten Zwecke des Workshops) ausgetauscht oder reproduziert werden.
9. Haftung
Die Auftragnehmerin haftet ausschließlich bei grob fahrlässigem oder vorsätzlichem Fehlverhalten und höchstens bis zur Höhe des vereinbarten Honorars. Eine Haftung der Folgeschäden, entgangenen Gewinn o. Ä. ist grundsätzlich ausgeschlossen. Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, die Bearbeitung mit größter Sorgfalt durchzuführen. Für sachliche, fachliche oder inhaltliche Mängel, die die Auftragnehmerin nicht zu vertreten hat oder die zeitlichen Veränderungen unterliegen, wird keinerlei Haftung übernommen. Die Auftragnehmerin haftet nicht für die Datenübertragung und eventuelle hieraus resultierende Fehler. Der*die Auftraggebende ist für die Überprüfung der Vollständigkeit der übersandten Texte zuständig. Die Mängelhaftung ist ausgeschlossen, sofern der*die Auftraggebende den Mitwirkungspflichten nicht nachkommt. Wenn der*die Auftraggebende Vorschläge bzgl. des durchgeführtenSensitivity Readings ablehnt, so ist dies als Grund für die Reklamation ausgeschlossen. Beanstandungen sind von dem*der Auftraggebenden innerhalb einer Frist von vierzehn Kalendertagen nach Lieferung schriftlich zu reklamieren und zu spezifizieren. Danach gilt die Leistung als akzeptiert. Wenn der*die Auftraggebende Vorschläge seitens der Auftragnehmerin ablehnt, so ist dies als Grund für Reklamationen ausgeschlossen. Die Auftragnehmerin haftet nicht für Schäden am Text oder dessen Verlust, egal welcher Ursache (etwa durch elektronische Datenübertragung, Viren- oder andere Schädlingsprogramme, Schäden oder Inkompatibilitäten in Hardware oder Software, höhere Gewalt, den Postweg, Dritte). In solchen Ausnahmefällen ist die Auftragnehmerin berechtigt, ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten. Die Auftragnehmerin haftet nicht für rechtswidrige Inhalte der zu bearbeitenden Texte (z. B. Verletzungen des Urheberrechts, der Persönlichkeitsrechte Dritter, Aufrufe zu Straftaten oder verfassungsfeindliche Äußerungen). Werden der Auftragnehmerin erst nach Abschluss des Vertrags solche Inhalte bekannt, so hat sie das Recht, unverzüglich vom Vertrag zurückzutreten. Die bis dahin erbrachten Leistungen zahlt der*die Auftraggebende in vollem Umfang. Für Folgen, die sich aus der Weiterverwendung der bearbeiteten Texte ergeben oder ausbleiben (z. B. Arbeits- oder Verlagsverträge), ist die Haftung ebenfalls ausgeschlossen. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für Vereinbarungen oder Verträge, die mit Dritten abgeschlossen werden. Dies gilt insbesondere im Falle von Meinungsverschiedenheiten oder Vertragsverletzungen im Rahmen solcher Vereinbarungen.
10. Anwendbares Recht
Für die zustande kommenden Verträge, sowie sämtliche sich aus ihnen ergebenden Rechte und Pflichten, gilt deutsches Recht. Zwingende Schutzvorschriften des Rechts des Staates, in dem der*die Vertragspartner*in seinen*ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben anwendbar. Sollten eine oder mehrere Klauseln dieses Vertrages rechtsunwirksam sein oder durch Gesetzesänderungen werden, berührt dies nicht die Rechtswirksamkeit der restlichen Klauseln. Vielmehr wird die rechtsunwirksame Klausel durch eine rechtswirksame Klausel ersetzt, die der unwirksamen Klausel rechtlich und wirtschaftlich am nächsten kommt.
